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Beginn einer Hunderasse

Anfang der 1960er Jahre begann Julius Wipfel aus den Ausgangsrassen Wolfsspitz und Chow-Chow eine neue Hunderasse zu züchten. Genannt wurde diese Wolf-Chow. Die Rasse sollte ein möglichst natürliches (wölfisches)Wesen haben und als Familienhund unbedingt geeignet sein. 1972 wurde ein Samojede eingekreuzt, die Inzuchtquote gesenkt und die Rasse verbessert. Ab diesem Zeitpunkt hiess diese neue Rasse Eurasier. Es gibt sie in allen Farbschlägen ausser weiß und leberfarben, verschiedenen Fellstrukturen und Staturen. Auch Konrad Lorenz nahm regen Anteil am Aufbau der neuen Rasse und besaß selbst eine Eurasier-Hündin der ersten Generation. Eine Vereinheitlichung der Rasse hat bisher nicht stattgefunden und es ist bisher auch fragwürdig, ob dies gewünscht ist. Die Gesundheit und das Verhalten des Eurasiers als Familienhund hat absolute Priorität vor Schönheitsidealen.

(Auszug aus "Eurasier - Heute" v. A. Feder) 

 


Update: 8. Sep 2007 - © 2007 by SHC Consulting http://www.consulting-shc.de  
 
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