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Vorspiele
Mein 1. Besuch bei Anton, ich kann mich noch genau erinnern es war ein Samstag am 15.01.2005.
Wir waren fröhlich und ausgelassen, haben gespielt, geübt und gelernt, aber ich wollte noch nicht.

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Das 1. mal
18. Januar 2005
2. Besuch bei Anton – kurzes heftiges Vorspiel 15 min, plötzlich dringt Anton ein. Unsere Besitzer erkennen zu spät was da los ist und wir wollen auseinander. Anton ist aber stärker und zieht mich mit, ich schreie und quietsche, schon kommen unsere Besitzer angerannt und halten uns fest. So vergehen endlose 20 min, geschafft, wir sind auseinander. Mein Herrchen nimmt mich auf den Arm und läuft schnell zum Auto, damit ich nicht piseln kann. Als Dank dafür kleckere ich ihm den Anorak und die Hose voll. Wieder zu Hause habe ich unendlichen Durst und bekomme ein leckeres Fressen, was ich mit einem obligatorischen Bäuerchen, wie immer danach, quittiere.
Gewogen wurde ich auch noch, 26 kg, mein Frauchen behauptet, ich wäre zeckerlfett und will mich auf Diät setzen und das vielleicht als werdende Mama ?
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Man nennt es Nachdecken
19.Januar 2005
3. Besuch bei Anton – die Freude ist groß eine kurze stürmische Begrüßung, Anton kann es kaum erwarten und legt schon in der Diele los. Wir stürmen in den Garten beginnen unser Spiel, aber was ist das ? Eine kurze Erinnerung an den Schmerz von Gestern ? Ich büchse aus und rette mich in das Wohnzimmer, damit sind aber Anton und unsere Besitzer nicht einverstanden, muss wieder in den Garten. Schon ist Anton über mir und es geht ganz schnell. Unsere Besitzer haben auch seit gestern gelernt und helfen Anton beim Absteigen, die folgenden Streicheleinheiten tun wohl, so schlimm war es dann doch nicht. Anton hat als Dank sogar einen Ochsenfiesel bekommen und ich ?
Ich muss jetzt 4 Wochen warten bis meine Besitzer wissen was Anton und ich geleistet haben.
Danach erzähle ich weiter, .......
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Zwischenbericht
16.02.2005
Jetzt sind mehr als 4 Wochen um und morgen weiß ich ob ich Mama werde, mein Gefühl sagt mir, JA. Ich habe viel gefressen, bin immer dankbar für ein paar Bissen zwischendurch, muss fast jeden Tag in der Nacht raus. Mein Herrchen stöhnt schon, so 22:00 Uhr bevor es in das Bett geht eine kurze Biselrunde und jeden zweiten oder dritten Tag 03:00 zum großen Geschäft. Der Nachtspaziergang gefällt mir sehr gut, manchmal will ich gar nicht so schnell zurück und mein Herrchen jammert über den Schlafentzug, aber da muss er durch. Ich drücke mich dann an ihn, schmuse und reibe mich an seinen Beinen, dann ist er wieder besänftigt und ich habe meine vermehrten Streicheleinheiten bekommen, die ich doch so brauche.
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Tierarzt
17.02.2005
Es geht los und ich bin gewarnt, so eine Fahrt zum Tierdoktor kenne ich doch und habe kein gutes Gefühl dabei. Man ist das anstrengend, mein schönes Bauchfell einfach ein Stück wegrasiert, so ein kühles etwas berührt meine kahle Stelle, meine Besitzer schauen mit dem Doktor auf so ein Ding wie ein Fernseher und ihre Gesichter werden immer fröhlicher beim zählen. Ich höre was von 1, 2 da noch was 3, mehr kann ich nicht sehen. Der Doktor sagt, ist auch etwas schwierig bei so einer kräftigen, durchtrainierten Bauchmuskulatur und will noch mehr Fell abrasieren, da mache ich nicht mit. Mein Frauchen hat mich verstanden und nach ein paar Leckerlis vom Doktor darf ich gehen.
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Die nächsten Schritte
18.02.2005
Die Freude ist groß, mein Frauchen telefoniert ohne Unterlass, man könnte meinen dass sie die Mama wird. Es werden Pläne über die noch nötigen Anschaffungen gemacht, meine Wurfkiste muss geholt werden, (ist übrigens die von meiner Mama) ich soll mich ja dran gewöhnen, dabei kenne ich die doch schon. Der Urlaub und die freien Tage werden geplant, damit ich nicht mehr allein bin, wenn der Zeitpunkt gekommen ist. Soll wohl zu Ostern sein, hoffentlich verfällt niemand in Hektik und ich werde regelmäßig weiter berichten.
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Bau der Wurfkiste
27.02.2005
Klopfen, sägen, bohren, hämmern, ja hört das denn nie auf ? Aber das Ding kenne ich doch, das ist doch die Wurfkiste von meiner Mama und einen Spielplatz bekomme ich auch. Neugierig inspiziere ich die Kiste, mmhh Leckerlis und ein Probenickerchen, das kann man aushalten.
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von Tag zu Tag schwerer
05.03.2005
Mein Bauch wird immer runder, das Fell steht schon seitwärts ab und ich spüre das etwas anders ist. Meine Menschen geben mir anderes Futter, Milch, nein Welpenmilch soll ich trinken, die schmeckt mir aber nicht und ich lasse diese stehen. Jetzt versuchen sie auch noch mich auszutricksen, indem die Welpenmilch in meinem Futter ist. Na gut, lasse ich das auch stehen und hoffe auf die nächste Runde Leckerli’s.
Die Nächte werden immer anstrengender, ich weiß nicht recht wie ich liegen soll und immer wieder Gassi gehen. Dabei bin ich schon ganz schnell geworden, rum ums Eck, ganz laaang biseln, schnell ein Häufchen setzen und wieder zurück, bei meinem Frauchen klappt das oft, aber das Herrchen lässt mich nicht, hat der denn gar kein Verständnis ?
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Wiedersehen mit Anton
06.03.2005
Besuch bei Anton ist angesagt und ich freue mich schon riesig darauf, stürme die Treppe hinauf und wedle mit der Rute wie wild. Werde von Anton stürmisch begrüßt aber was bildet sich der Kerl bloß ein ? Geht sofort an mein Hinterteil und meint er könnte. Knurren, bellen und schnappen führen zu einer kurzen Abwehr.

Der Spaziergang selbst ist sehr schön gewesen bis auf den Macho, sein Frauchen schreitet energisch ein und meint sie würde den Schalter für das Gehirn nicht finden, verstehe ich nicht, ihr ?
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Ende Teil 1
Tja, liebe Eurasierfreunde, jede Geschichte geht einmal zu Ende, so auch diese. Aber keine Angst, die Fortsetzung folgt mit meinem Wurf so um die Osterzeit.
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