Aller Anfang ist schwer, so heisst es....doch wir durften bei dem Zuchtvorhaben mit unserer Hündin das Gegenteil erfahren. Wir hatten schon als unerfahrene Neu-Hundebesitzer mit unserer Eurasierhündin keinerlei Probleme, weder bei der Erziehung, noch auf Reisen oder im täglichen Leben in der Großstadt. Auch ihre Körung verlief ohne Probleme. Unser kleiner schwarzer Welpe hatte sich zu einer kräftigen schwarzen Hündin entwickelt und da es nur wenige schwarze Eurasierhündinnen gibt und wir gerne eine zweite schwarze Hündin in unserer Familie hätten, entschlossen wir uns zur Zucht. Schnell war Dank des EKW und seiner speziellen Zuchtdatenbank ein passender Rüde gefunden, Anton vom Gröbenbach, auf dessen Ahnentafel es auch schwarze Vorfahren gibt. Den Bedenken einen Rüden ohne Deckerfahrung auszuwählen schenkten wir keine Beachtung. Die beiden Hunde durften sich bereits vor der Läufigkeit kennenlernen und fanden sich gegenseitig sehr sympathisch. In der "heißen" Phase der Läufigkeit wurden wir dreimal sehr herzlich von Familie Denzel, den Besitzern des Deckrüden aufgenommen. In entspannter Atmosphäre gaben sich die beiden Hunde ihrem Liebesspiel hin, Antonia wollte ein wenig ausreissen, ausgestattet mit dem guten Rat erfahrener Züchter, hatten wir uns jedoch bereits den Hunden genähert und hielten sie während des Hängens fest. Auch das Nachdecken am nächsten Tag funktionierte einwandfrei. Nach 4 Wochen ungeduldigen Wartens brachte eine Ultraschalluntersuchung die Gewissheit - Antonia ist trächtig - und wir beglückwünschten die beiden "Jungfrauen" zu Ihrem Wurf, welcher um die Osterzeit 2005 fallen wird.